Lungenkrebs als Berufskrankheit

In Studien wurden umfangreiche Untersuchungen zum Zusammenhang von bestimmten Berufen und Arbeitsumfeldern und Krankheiten vorgenommen. Danach zählt Lungenkrebs zu den häufigsten Berufskrankheiten. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in der Anlage der Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) sowie in den dazugehörigen amtlichen Merkblättern (6).

Durch chemische Einwirkungen verursachte Erkrankungen*

1.1. Metalle und Metalloide
Chrom und seine Verbindungen (Nr. 11 03)
Arsen oder seine Verbindungen (Nr. 11 08)

1.3. Lösemittel, Schädlingsbekämpfungsmittel (Pestizide) und sonstige chemische Stoffe
Erkrankungen durch halogenierte Alkyl-, Aryl- oder Alkylaryloxide hier: Dichlordimethyläther) (Nr. 13 10)
Erkrankungen durch halogenierte Alkyl-, Aryl- oder Alkylarylsulfide hier: Dichlordiäthylsulfid (Nr. 13 11)

Durch physikalische Einwirkungen verursachte Erkrankungen

2.4 Strahlen
Ionisierende Strahlen (Nr. 24 02)

Erkrankungen der Atemwege und der Lungen, des Rippenfells und Bauchfells

4.1. Erkrankung durch anorganische Stäube
Asbest (Nr. 41 04, Nr. 4105)
Nickel (Nr. 41 09)
Kokereirohgase (Nr. 41 10) Siliziumdioxid (Nr. 41 12)
PAK - Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (Nr. 41 13)
Zusammenwirken von Asbestfaserstaub und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (Nr. 41 14)

Mehr Informationen:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter www.baua.de

* die Ziffern in Klammern geben die Nummer für die Verbindung gemäß BKV an

(6) Nach den Merkblättern und wissenschaftliche Begründungen zu den Berufskrankheiten der Anlage 1 zur Berufskrankheiten-Verordnung (BKV), zuletzt aktualisiert durch die Zweite Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung vom 11. Juni 2009 unter www.baua.de