Prostatakrebs-Früherkennung

Prostatakrebs entwickelt sich langsam und macht eigentlich keine Beschwerden, solange er auf die Prostata beschränkt ist. Oft bleibt Prostatakrebs deshalb zu Lebzeiten unentdeckt. Viele Männer mit Prostatakrebs sterben aus anderen Gründen, ohne je von ihrem bösartigen Tumor gewusst zu haben. Es ist möglich, dass ein Prostatatumor während zehn und mehr Jahren im Frühstadium verbleibt und niemals gesundheitliche Probleme bereitet.

Es gibt keine charakteristischen Protatakrebssymptome, vor allem keine Frühsymptome. Erst relativ spät treten sie auf und sind wenig typisch. Mögliche Anzeichen für ein Prostatakarzinom können sein:

  • Probleme beim Wasserlassen wie vermehrter Harndrang, abgeschwächter Harnstrahl
  • Blut im Urin oder in der Samenflüssigkeit
  • Schmerzen beim Samenerguss
  • Schmerzen in der Prostata

Diese Beschwerden können auch bei anderen Erkrankungen wie einer gutartigen Prostatavergrößerung auftreten. Nur etwa jeder zehnte Mann mit diesen Beschwerden hat tatsächlich ein Prostatakarzinom.

Sind bereits Tochtergeschwulste (Metastasen) in den Knochen vorhanden, können bei Prostatakrebs auch Symptome wie starke Schmerzen im unteren Rückenbereich, der Hüfte oder den Beinen auftreten.