Welche Risikofaktoren begünstigen den Prostatakrebs?

Heute werden verschiedene Risikofaktoren diskutiert, welche die Erkrankung begünstigen. Hierzu gehören das Alter, eine erbliche Veranlagung sowie ein hoher Fett- und Proteingehalt der Nahrung und ein erhöhtes Körpergewicht.

Alter

Das höhere Alter stellt einen entscheidenden Risikofaktor dar. Die gesetzlichen Krankenkassen gewähren daher ihren Versicherten bereits ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr eine Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs.

Lebensweise

Auch die Lebensweise spielt eine wichtige Rolle. So werden verschiedene Faktoren diskutiert, die die Krebserkrankung begünstigen können. Hierzu gehören u. a. Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel,  ungesunde Ernährung.

Erbliche Veranlagung

Auch die genetische Vorbestimmtheit scheint eine gewisse Bedeutung zu haben. Prostatakrebs kann somit erblich bedingt sein. Es wurde nachgewiesen, dass Genveränderungen auf dem ersten Chromosom den Ausbruch der Krankheit fördern können. In den betroffenen Familien besteht für Nachkommen und Geschwister von Krebspatienten ein erhöhtes Krebsrisiko. Man nimmt an, dass bei etwa jedem zehnten Prostatakrebspatienten eine erbliche Veranlagung vorliegt.